Es ist wichtig, dass Verbraucher alle Informationen erhalten, die für die Auswahl und Verwendung des Nahrungsergänzungsmittels wichtig sind. Diese Kennzeichnungsvorschriften dienen dem Verbraucherschutz.

Für Nahrungsergänzungsmittel finden zum einen die allgemeinen Kennzeichnungsvorschriften der Lebensmittelinformations-Verordung (LMIV) Anwendung. Die Vorschriften der LMIV gelten für alle Lebensmittel und daher auch für Nahrungsergänzungsmittel. Sie sind europaweit einheitlich. Die Verordnung enthält u.a. die Vorgaben zu den Pflichtinformationen (z. B. Zutatenverzeichnis, Mindesthaltbarkeitsdatum oder Name des Herstellers) Diese müssen sich auf jeder Lebensmittelverpackung befinden.

Zum anderen gibt es spezielle Vorgaben für die Kennzeichnung von Nahrungsergänzungsmitteln, die in Deutschland in der Nahrungsergänzungsmittelverordnung geregelt sind ( § 4 NemV):

  • So müssen sie etwa zwingend die Bezeichnung „Nahrungsergänzungsmittel“ und bestimmte Hinweise tragen.
  • Die Stoffe, die das Produkt charakterisieren, müssen genannt werden und deren Gehalt ist pro empfohlener Tagesdosis in der absoluten Menge (z. B. 800 mg Calcium) anzugeben.
  • Für Vitamine oder Mineralstoffe ist zudem anzugeben, wieviel Prozent der Referenzmenge für die tägliche Zufuhr für den jeweiligen Nährstoff durch den Verzehr der Tagesdosis gedeckt wird.

Mehr Informationen zur Kennzeichnung von Nahrungsergänzungsmitteln gibt es auch im folgenden Video des Lebensmittelverbands: